Apple hat den iMac endlich wieder einmal überarbeitet. Ich habe mir die  27″ 5k Variante angeschaut.

Der Apple iMac ist neben dem MacBook Pro für Apple am Computer Sektor eines jener Produkte, dass über viele Jahre immer wieder verbessert wurde, aber vom Design her unverkennbar mit Apple Computer assoziiert wird. So hat auch dieses Mal Apple das Design mehr oder weniger unverändert gelassen und nur an der Hardware geschraubt. So bekommt man weiterhin ein, meiner Meinung nach, unverwechselbar schönes Designstück mit stark verbesserter Leistung.

Als eines der wichtigsten Komponenten wäre hier nun das neue 27″ 5k Retina Display. Es liefert bei einer Auflösung von 5120 x 2280 Pixel und einer Unterstützung von 1 Milliarde Farben bei 500 Nits Helligkeit ein umwerfend scharfes Bild. Einzelne Pixel sind hier nicht mehr erkennbar, auch kleine Texte sind hier noch gut lesbar. Ein besseres Display ist mir bisher noch nicht untergekommen. Apple gibt hier eine Verbesserung von 43% in der Helligkeit zum Vorgängermodell an.

In der von mir getesteten Version kommt ein Intel Core i5 Prozessor zum Einsatz, der mit 3,4 GHz arbeitet und im Turbo Modus bis zu 3,8 GHz hochgefahren werden kann. Damit der iMac auch für Spiele oder VR Anwendung genügend Leistung bereit stellen kann, hat Apple noch eine Leistungsstarke Radeon Pro 570 Grafikkarte mit 4GB VRAM eingebaut. Hier sagt Apple ist der neue iMac bei Spielen um 1,5 x so schnell als der Vorgänger. Bei Final Cut Pro X kann man nun bis zu 5 Videostreams in 4k Qualität bearbeiten.

Bei den Anschlüssen bietet der neue iMac nun drei USB-C (Thunderbolt 3) Ports mit jeweils 40 GB/s. Zusätzlich sind vier USB 3.0 und ein Gigabit Lan Anschluß vorhanden. WLAN, Bluetooth, Kartenleser und Kopfhöreranschluss sind natürlich auch vorhanden.

Beim iMac kann man bezüglich des Arbeitsspeichers zwischen 8, 16 oder 32 GB wählen. Dazu sollte noch erwähnt werden, dass der Arbeitsspeicher auch nachträglich leicht getauscht werden kann, da man hier auf der Rückseite eine Klappe vorfindet wo man direkt zu den RAMs kommt. Da hier Apple schon 240,- € Aufpreis von 8 auf 16 GB verlangt, ist diese Möglichkeit durchaus zu überdenken. Bei der Festplatte kann man zwischen reinen SSD Festplatten mit 256 GB, 512 GB und 1 TB wählen, oder man nimmt die günstigere Fusion Laufwerke die es mit 1 und 2 TB gibt.

Fazit

Apple liefert den iMac in bewährten Design und starker Hardware. Man bekommt einen All-In-One Computer der als Designerstück am Schreibtisch eine gute Figur macht und mit den neuen Hardware Komponenten ein schnelles komfortables Arbeiten ermöglichen. Das 5k Display ist eine Wohltat für die Augen. Nur der weiterhin hohe Preis, der bei bei 2099,- € beginnt und je nach Wahl von Arbeitsspeicher oder SSD Laufwerk schnell in Richtung 3000,- € geht ist keine Wohltat für den Geldbeutel. Dafür bekommt man ein Gerät das für die nächsten Jahre seine Arbeit gut verrichten wird.