Frisch eingetroffen teste ich die neue Apple Watch Series 2 und vergleiche sie mit dem Vorgängermodell.

Apple hat die Apple Watch überarbeitet und nennt Sie jetzt Series 2. Ich konnte die neue Apple Watch in den letzten Tagen testen und Vergleiche zur alten, jetzt Apple Watch Series 1 benannten Smartwatch von Apple anstellen.

Zunächst einmal fällt auf, das nichts auffällt. Die Apple Watch Series 2 sieht gleich aus wie das Vorgängermodell. Allerdings ist das neue Modell um 0,9 mm dicker und um 3,2 g bzw. 4,2 g schwerer geworden. Doch das fällt weder optisch auf, noch merkt man es beim Tragen. Die Änderungen zum Vorgängermodell liegen daher unter der Haube. Und hier hat Apple einiges verändert.

Apple Watch Series 2

Die Apple Watch ist Wasserdicht

Endlich kann man seine Smartwatch auch bei Aktivitäten im Wasser verwenden. Das alte Model war ja nur Spritzwasser geschützt. Die neue Serie ist nun bis zu 50m wasserdicht. Dazu gibt es jetzt bei den Trainingsmethoden 2 neue Einträge: Beckenschwimmen und Freiwasserschwimmen. Wenn man eines dieser Trainings startet wird der Touchscreen der Watch gesperrt und ein Tropfen-Symbol angezeigt. Wenn man mit der Apple Watch das feuchte Element wieder verlässt, hat sich Apple was einfallen lassen, damit das Wasser aus der Lautsprecheröffnung entfernt wird. Man dreht seitlich am Digital Crown, der Lautsprecher gibt Töne von sich und so wird das Wasser aus der Öffnung gedrückt.

Besserer Bildschirm und mehr Rechenleistung

Das neue OLED-Display ist jetzt deutlich heller als das Display des Vorgängermodells. Auch im vollen Sonnenlicht kann man die Anzeige sehr gut ablesen. Die Apple Watch Series 2 hat das hellste Display das Apple bislang in eines seiner Produkte eingebaut hat.

Die Geschwindigkeit mit der Apps öffnen und arbeiten ist merklich gestiegen. Dank des neuen Dual-Core Prozessors und des neuen Chipsets hat die Apple Watch merklich an Rechenleistung zugelegt. Die Bedienung geht jetzt merklich flüssiger voran als man es vom Vorgängermodell gewohnt war.

Mehr Akku und eingebautes GPS

Apple hat der Watch auch einen etwa stärkeren Akku spendiert. Im meinem Test zeigt sich allerdings hier der Unterschied kaum merkbar. Weiters hat die Uhr jetzt einen eigenen GPS Empfänger eingebaut. Somit kann man z.B. sein Training im Freien jetzt ohne iPhone durchführen und die Apple Watch verwendet dann zur Standortermittlung das eingebaute GPS. Das hat aber einen Haken. Das GPS der Uhr verschlingt die Akkuleistung. Mit eigenem GPS hält die Smartwatch nur wenige Stunden durch. Für ein kurzes Training ist das OK. Bei einer längeren Wanderung sollte man daher aber wieder auf das GPS des iPhone zurückgreifen.

Mein Fazit zur neuen Apple Watch Series 2:

Die neue Apple Watch macht mehr Spaß als das alte Model. Die Bedienung läuft flüssiger und vor allem die wasserdichtheit ist ein Schritt nach vorne. Das Display in der Sonne ist ein Hit, das habe ich so noch nie gesehen. Für Apple Fans macht es durchaus Sinn jetzt auf das neue Modell umzusteigen.

Die Apple Watch Series 2 präsentiert sich als ausgereifte Smartwatch die nun im täglichen Alltag besser angekommen ist als das Vorgängermodell.