Apple überarbeitet das 12″ Macbook um mehr Performance für das Konzept eines leichten handlichen MacBooks zu bieten.

Das 2015 vorgestellte Macbook im 12 Zoll Format hat viele Fans des leichten handlichen Konzeptes aber auch einige kritische Stimmen für die geringe Performance bekommen. 2016 hat Apple nun eine überarbeitete Version auf den Markt gebracht. Bis auf die neue Farbe „rosé-gold“ hat sich äußerlich nichts verändert. Alle Änderungen wurden unter der Haube durchgeführt und diese sind vor allem die neue superschnelle PCIe-Bus SSD. Apple gibt hier 1 GByte pro Sekunde an. Auch die Intel Skylake Prozessoren tragen ihren Teil zum Leistungsschub bei.

Das Retina Display mit 2304 x 1140 Pixel ist aktuell eines der besten Notebook Displays, bietet eine hervorragende Schärfe und Brillanz. Fotos sehen auf diesem Display einfach hervorragend aus. Im Vergleich mit dem neuen True-Tone Display des iPad Pro ist kaum ein Unterschied feststellbar. Da das Display und die restliche Hardware sehr energiesparend arbeiten sind Laufzeiten bis zu 10 Stunden möglich.

Macbook 2016

Ein weitere Vorteil des MacBook ist sein geringes Gewicht von nur 0,9 kg wobei es nur 13,1 mm dick ist. Dadurch ist das Gerät schnell bei der Hand, kann sowohl bequem am Sofa wie auch unterwegs auf Reisen genutzt werden. Da die beleuchtete Tastatur mit den flachen aber dennoch sehr genau zu bedienenden Tasten auch für Vielschreiber ein angenehmes Schreibgefühl bietet, ist das Macbook für den Office Bereich prädestiniert. Und genau für dieser Aufgabenbereich, nämlich das Surfen im Internet, bearbeiten  und verwalten von Texten, Emails und Fotos, ist die Kernkompedenz dieser Geräteklasse. Für rechenintensiverse Aufgaben wie Videoschnitt oder Spiele ist die Leistung dann doch etwas zu gering. Wer aber nur kurze Videoclips, die eventuell mit einem iPhone aufgenommen wurden, bearbeiten will kommt aber auch mit dem Macbook zu einem guten und schnellen Ergebnis.

Im Gegensatz zu der Macbook Pro Reihe kommt das Macbook 12″ ohne Lüfter aus und wird passiv vor allem über den Aluminium Rahmen gekühlt. Das funktioniert überraschend gut, so wurde mein Testgerät selbst bei sommerlichen Temperaturen knapp unter 30 Grad und hoher Auslastung zwar vor allem an der Unterseite recht warm, Tastatur und TouchPad blieben aber noch in einen akzeptablen Bereich. Berichte darüber dass das Macbook im Sommer schnell überhitzt und sich abschaltet konnte ich nicht nachvollziehen.

MacBook USB C

Einen Fakt der sich aus der geringen Bauhöhe ergibt ist jener, dass das Macbook nur mehr einen USB-C Anschluß bietet. Über diesen wird das Macbook auch aufgeladen. Somit kommt man ohne einen USB-C auf USB Adapter eigentlich nicht mehr aus. Wenn man einen externen Bildschirm anschließen will braucht man ebenfalls einen eigenen Adapter. An den kann man dann aber gleichzeitig Bildschirm ein USB-C Netzteil und ein USB Gerät anschließen.

Preislich liegt das Macbook auch weiterhin in der Oberklasse und beginnt für die kleinste Version mit 1455,- EUR.

Apple liefert mit dem 12″ Macbook genügend Performance für ein ultrahandliches Gerät.